20.03.2016 - Landeslehrgang Technik in Rosenheim
Abwehrtechniken und Würger
Sonntag, erstes Ferienwochenende und vier Ju-Jutsuka des MTV schwingen sich auf die Autobahn nach Rosenheim zu einem der ersten Landeslehrgänge in diesem Jahr. Die Referenten Sven Wiedemann und Darian Dragut leiteten einen kurzweiligen und mit ca. 60-70 Ju-Jutsuka gut besuchten Lehrgang.
Ein wichtiger Aspekt, neben der reinen Technik, auch immer die Frage:
Funktioniert das auf der Straße auch oder nur im Dojo?
Auf der Matte werden oft Techniken einstudiert und in der Prüfung gezeigt, die auf der Straße nur bedingt funktionieren. Warum?
Ein wesentlicher Punkt sind halbherzige Angriffe. In dem Bemühen den Partner nicht zu verletzen, werden Angriffe zu schwach, mit falscher Distanz, unvollständiger Bewegung und weiten, "telegraphierenden" Ausholbewegungen durchgeführt. Daher zielte die erste Trainingseinheit nicht auf Verteidigungshandlungen sondern auf ordentliche Angriffe. Danach bauten die Referenten Stück für Stück Verteidigungstechniken entlang der Prüfungsprogramme auf.
Nach einer Stärkungspause dann der Wechsel zu den Würgetechniken und dem Höhepunkt, der Sankaku-Würge (Dreieckswürge mit den Beinen).
Der erste Höhepunkt in diesem Jahr für die Ju-Jutsuka des MTV, war der Besuch der Schweitenkirchener Trainerlegende Herbert Possenriede (6. DAN Judo). Er leitete zusammen mit Horst Witschel (1. DAN Judo) und ebenfalls vom FC Schweitenkirchen,ein Spezialtraining zum Thema "Bodentechniken".
Einer nicht ganz einfachen Aufgabe stellte sich Martin Kneilling in Germering. Als einziger Ju-Jutsuka des MTV Pfaffenhofen trat er dort zur Gürtelprüfung an. In einer Prüfung über einen Zeitraum von 4 Stunden zeigte er sein Können und seine Techniken. Dank der intensiven Vorbereitung ist Martin Kneilling jetzt der fünfte Braungurt unter den aktiven Ju-Jutsuka in Pfaffenhofen.
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